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Gemeinde Oßling (Oberlausitz/Sachsen)
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Der Name des im Jahr 1408 erstmals urkundlich erwähnten Ortes Liebegast, ein ehem. Bauerndorf, heute ein ruhiger, idyllischer Wohnort, könnte von Lubogost, dem Namen eines Locators (Ortsgründers), abgeleitet sein. Als früher sorbischer Name des Dorfes erscheint Lubhozdz in den Urkunden. Die Einwohner waren den Liebegaster Gutsherren zu Abgaben und Frondiensten verpflichtet. Diese ließen sich im 18. Jahrhundert ein stattliche Herrenhaus mit barocken Stilelementen errichten (1998 von einem privaten Investor saniert, heute Wohnhaus für sechs Familien). Der Gutshof, ursprünglich ein Vierseithof, erfuhr nach dem Abriss eines Gebäudeflügels noch weitere Umbauten (heute: Reihenhaus, Begegnungsstätte, Gerätehaus der Freiwilligen Feuerwehr).

Für Liebegast änderte sich häufig die Landes- und Gebietszugehörigkeit: Nach dem Wiener Kongress von 1815 (nach der Niederlage Kaiser Napoleons, dessen Verbündeter Sachsen war) fiel der vorher sächsische Ort Liebegast zusammen mit anderen Lausitzer Gebieten an Preußen. Ab 1945 gehörte er wieder zu Sachsen. Bei der Verwaltungsreform von 1952 wurde er dem brandenburgischen Bezirk Cottbus zugeordnet. Seit 1990 zählt er zum Freistaat Sachsen. Im Jahr 1994 wechselte der Ort von der Gemeinde Sollschwitz zur Gemeinde Oßling.


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